Posts mit dem Label Gugelhupf werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gugelhupf werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 10. Mai 2017

Einfach und effektvoll - so muss Kuchen!

Ich geb's zu - ich habe es unterschätzt!

Karenz und Bloggen - also ich muss sagen, als ich noch 10-Stunden-Tage, 3 Chorproben bzw. Musikschule und Sport hatte abends, war irgendwie mehr Zeit übrig, mich um Gustostückerl zu kümmern. 
Klar, das 1. Kind wirft das Leben ganz schön aus den gewohnten Bahnen. Ich hab echt meine Zeit gebraucht, mich an den neuen Lebensstil zu gewöhnen - und bin immer noch dabei! Dass so ein kleines Bündel einem sagt, wo's langgeht und man (also ich) tatsächlich zu "nichts" kommt, obwohl man den ganzen Tag daheim ist, ist hätte ich in der Ausprägung echt nicht gedacht. Aber mit jedem Tag wachsen wir noch mehr zusammen und die kleine Maus wird ja immer aktiver - sodass ich die Hoffnung nicht aufgebe, bald wieder regelmäßiger zu posten. 😊 
Die Speicherkarte ist ja voll mit Food-Fotos, so ist's ja nicht - irgendwie müssten die Pics nur auf den Blog hüpfen 😉 aber das bekomme ich auch noch hin!

Heute gibt's jedenfalls mal wieder ein süßes Gustostückerl: Mozartbombe

Und nein, Marzipan und Nugat sucht man in dem Rezept vergeblich - wie "Mozartkugel-geprägt" man doch ist... 
Natürlich ist das Rezept mal wieder aus Mutters Sammlung. Ich hatte diese Mehlspeise schon ewig nicht mehr gegessen und war auch irgendwie skeptisch, was die Schlagobersfüllung anbelangt, da ich ja nicht so der "Schlagobers pur"-Fan bin. Seit dem 1. Versuch gibt's die Mozartbombe aber wieder öfter bei uns, da sie einfach wunderbar schmeckt und total einfach und schnell gemacht ist! Dieses Gustostückerl fällt also mal wieder in die Kategorie "einfach und effektvoll" - und so sollten Mehlspeisen meiner Meinung ja auch sein! 😉 

Viele Rezepte, die man so im Internet findet verwenden Kirschen in der Füllung - wir nehmen aber Preiselbeeren, was meiner Meinung nach den Kuchen erst perfekt macht. Die säuerliche Süße der Preiselbeermarmelade passt perfekt zu Biskuit und Schokolade!

Gutes gelingen und vor allem: frohes Schlemmen! 😀

Irene

Samstag, 9. April 2016

Was ist die gefährlichste Jahreszeit?

Ganz klar der Frühling! - Da schießt der Salat und die Bäume schlagen aus! ;-) ... und so etwa dürfte es ja auch in meinem Garten zugehen...

Ein wenig Still war's hier in letzter Zeit - "Schuld" daran war nicht nur ein unglaublich erholsamer Kurz-Schiurlaub - sondern auch meine eigene Ungeschicktheit. Aber alles von Anfang an:

Die Ostertage haben wir - wie jedes Jahr - sehr entspannt in Graz verbracht, neben Familie konnten wir diesmal auch ganz liebe Freunde endlich mal wieder treffen und einfach die Stadt bei sommerlichen Temperaturen genießen.
Frühsommerliches Graz haben wir dann gegen winterliches Bergland vertauscht und 3 Tage beim Schifahren verbracht. Oh ich sag's euch - die Pisten waren toll und - da fast keine Leute mehr - die Pisten für uns: good Speed! Es war einfach ein traumhaftes Gefühl, die Pisten runterzurasen :-)

Anders als letztes Jahr, bin ich auch ohne Rippenbruch
vom Berg gekommen (yeah!). Das traumhafte Frühlingswetter haben wir im Garten genossen - vielleicht kennt ja jemand das Gefühl, wenn der eigene Garten das erste Mal erwacht. Wir haben alles letztes Jahr gepflanzt und sind nun natürlich mega-gespannt, wie sich alles entwickelt, ob alles den Winter überlebt hat etc...  (oh ja, hier ist Geduld gefragt - sehr schwer!)
Jedenfalls hab ich im vollen Tatendrang Rindenmulch verteilt - leider nicht lange, weil ich dann das unaufhaltsame Bedürfnis verspürte, mich kopfüber unsere Böschung runterzustürzen (naja, nicht ganz freiwillig, wie ihr euch denken könnt) - was mir 2 geprellte Arme eingebracht hat. Ich kann euch sagen - es ist nicht schön, wenn man nicht mal die Tasse zum Mund bringt, weil zu schwer und die Distanz zu groß... Das erklärt auch die Funkstille auf Gustostückerl...

Zum Glück habe ich ein wenig vorgesorgt :-) Da ich nun mein Finger zumindest wieder über die Tastatur fliegen lassen kann, gibt's endlich wieder einen Post:

Vor einiger Zeit hatte mein Göttergatte ja Geburtstag und unglaublich viele Mehlspeisenwünsche (Arbeit, Feier, am Geburtstag...) Als Geburtstagsüberraschung gab's daher leckere Baileys Minigugel!

Bis demnächst und liebe Grüße,
Irene

Mittwoch, 16. März 2016

Wenn's mal schnell gehen muss... Joghurt-Kokos-Gugelhupf

Jeder kennt das vermutlich: In der Arbeit hetzt man von A nach B - man weiß kaum noch wo einem der Kopf steht und wie man mit dem Arbeitspensum fertig werden soll (ohne, dass man 15 Stunden pro Tag in der Arbeit sitzt).
Oder - die etwas bessere Variante - man arbeitet nur 12 Stunden, das aber dann so schnell wie nur irgend möglich, dass am Abend der Kopf raucht und man lieber einfach gleich schlafen gehen möchte - geht aber nicht, weil Chorproben, Musikschule, Sport (oder was auch immer sonst noch) auf dem Programm steht - und ganz ehrlich: warum sollte man auf die schönen Dinge des Lebens verzichten, wenn's in der Arbeit mal heiß her geht?! (Die Frage, die ich mir momentan eigentlich permanent stelle - weil die Vorstellung, den Abend faul auf der Couch zu verbringen und einfach mal nichts zu tun echt verlockend ist...)

Deswegen auf Kuchen verzichten? - No way! Aber schnell und ohne großen Aufwand muss es gehen! Dieser lecker Kokos-Joghurt Gugelhupf ist da genau das Richtige!

Enjoy!
Liebe Grüße, Irene

Montag, 25. Januar 2016

An apple a day...




... keeps the doctor away!

Obst ist im Winter ja etwas dünn gesät - da drängen sich Äpfel ja quasi auf, als klassisches Winterobst. Dank der Apfelplantage meines Onkels gibt's bei uns außerdem (fast) das ganze Jahr wunderbare Äpfel, direkt vom Obsthof.

Vitamine in Kuchenform bietet dieser leckere Apfel-Gugelhupf! Ein Familien-Klassiker, der trotzdem nicht fad wird! Die Äpfel machen den Kuchen super-saftig und fruchtig und er versüßt in jedem Fall die grauen Tage. :-)


Liebe Grüße, Irene

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Mohngugelhupf - ein Kuchen für Männer!


Seit bei uns zu Hause viel gebacken wird, bunkern wir sämtliche Backzutaten in unserer Speisekammer (tolle Erfindung und noch ein Grund, warum wir unser Haus so lieben und die Wohnung keine Sekunde vermissen!), um im Falle des Falles alles Notwendige zur Verfügung zu haben.

Da kann es durchaus vorkommen, dass die eine oder andere Zutat in den Tiefen des Regals verschwindet - so nach dem Motto "aus den Augen, aus dem Sinn".
Also ist hin und wieder Inventur angesagt... Die Bilanz: Mohn und Nüsse mussten dringend verarbeitet werden!

Ich habe in meiner Mappe viiiele lecker Mohn-Rezepte, Torten, Schnitten usw. - was aber machen, wenn die Zeit drängt und parallel noch andere Kuchen fertiggemacht werden müssen?

Dann ist Zeit für eine Premiere: (Mein) Mann backt Kuchen! Um die Motivation hochzuhalten muss dafür ein einfaches Rezept her: Der Plan: alles in die Schüssel, umrühren, fertig! (oder so ähnlich).

Der Göttergatte hat sogar das Finish übernommen. Da die Anleitung aber über Telefon erfolgte und wir das wohl nochmal gemeinsam üben werden ;)) gibt's die 2-farbige Glasur.

Fazit: ein supersaftiger, wunderbar einfacher Gugelhupf für Mohnliebhaber!

Liebe Grüße,
Irene

Freitag, 17. April 2015

Aus Kindertagen: Marmorkuchen


Der Lieblingskuchen aus Kindertagen - Marmorgugelhupf!

Ich glaube, bei uns gab es den so ungefähr jede Woche mindestens einmal - dabei war ganz wichtig, dass das Muster besonders schön war und der Kakaoanteil überwog :-)

Nach den Ostertagen - welche mit vielen Familientreffen verbunden waren, hatte ich mal wieder so richtig Lust auf ein "Kuchenrevival" - und möchte euch dieses bewährte und beliebte Rezept natürlich nicht vorenthalten.

Den Marmorkuchen am besten noch mit einem Glas Milch vorm Kamin genießen - Perfekt!

Liebe Grüße,Irene
Zutaten:
140 g Butter
3 Eier
200 g Zucker (etwas Vanillezucker)
1/8 l Milch
1/2 Pkg. Backpulver
280 g Mehl
20 g Kakao


 und so geht's:

Zuerst werden die Eier getrennt und aus dem Eiklar Eischnee geschlagen.

Anschließen vermischt man die zimmerwarme Butter mit dem Zucker und gibt die Dotter dazu. Die Masse wird gemixt, bis sie wirklich cremig ist.

Danach wird abwechselnd Mehl/Backpulver und Milch beigefügt. Am Schluss wird der Schnee mit einem Schneebesen untergehoben.

Die nunmehr eigentlich fertige Kuchenmasse wird nun in 2 Teile geteilt (ich teile hier nie ganz gleich auf) und zu einem Teil noch das Kakaopulver hinzugegeben (ich geb's immer zum größeren Teil hinzu :-)).

Die Teige werden nun abwechseln in die vorbereitete Gugelhupfform eingefüllt und zum Schluss mit einem Löffelstiel das Marmormuster in den Teig gezogen.

Der Kuchen wird bei 160°C bis 180°C Umluft etwa 1 Stunde auf mittlerer Schiene gebacken.


Samstag, 4. April 2015

Frohe Ostern! ...mit einem Zitronengugelhupf

Ostern... Früher war das etwas ganz besonders, weil wir - meine Geschwister und ich - immer ganz tolle Geschenke vom Osterhasen bekamen (ein Rad, Trampolin etc.) Spannend war es immer, wer sein Osternest zuerst fand. Jetzt, nachdem wir doch schon einiges älter sind und der Osterhase (leider) keine Räder mehr bringt, ist Ostern bei uns vor allem ein Familienfest, mit lecker Essen, Kuchen und netten Gesprächen.

... vielleicht versüßt ja dieser Zitronengugelhupf eure Ostertafel?

Frohe Ostern wünsche ich euch,

Irene


Zutaten:
225 g Butter
4 Eier (M)
200 g Zucker
125 g Mehl
100 g Speisestärke
1/2 TL Backpulver
2 Biozitronen

für die Zitronencreme:
300 g Topfen
150 g weiche Butter
Saft 1/2 Zitrone
100 g Staubzucker

 ... und so geht's:
Als Vorbereitung den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Gugelhupfform einfetten.

Für den Teig wird erst die Butter geschmolzen und zur Seite gestellt. Danach 2 Eier trennen und das Eiweiß zu Eischnee schlagen - danach kühl stellen. Die beiden Eigelbe werden mit den restlichen Eiern und dem Zucker cremig aufgeschlagen.

Anschließend das Mehl mit der Speisestärke und dem Backpulver abwechselnd mit dem Eischnee in die Masse einarbeiten. (Hierzu empfiehlt sich ein Schneebesen, bitte keinen Handmixer oder Küchenmaschine verwenden!)

Die Zitronen werden heiß gewaschen, die Schale abgerieben und anschließend ausgepresst. Zitronenschale, Zitronensaft und die geschmolzene Butter noch unter den Teig heben und diesen in die Form füllen, glatt streichen und im vorgeheizten Ofen etwa 50 Minuten backen.

Den Kuchen auskühlen lassen und dann aus der Form lösen.

Während der Kuchen auskühlt, kann die Zitronencreme für die Füllung zubereitet werden. Dazu wird der Puderzucker mit dem Topfen und dem Zitronensaft glattgerührt. Dann wird die zimmerwarme, weiche Butter mit dem Handmixer untergerührt.

Der Gugelhupf wird nun in der Mitte aufgeschnitten und mit der Zitronencreme gefüllt. Den oberen Teil wieder aufsetzen und mit Zitronenglasur (1 EL Zitronensaft, Puderzucker nach Gefühl) überziehen. 

>> Rezept herunterladen

Sonntag, 22. Februar 2015

Genuss pur: Gugelhupf

Es ist ja kein Geheimnis, dass ich lieber backe, als die Köstlichkeiten selbst zu essen (keine Sorge, gekostet wird alles ;-)). Oftmals sind mir Kuchen und Co. einfach zu süß, weshalb ich gerne auch mal die g-Angaben für Zucker in den Rezepten reduizere.

Ein Kuchen, von dem ich aber gerne auch ein zweites oder drittes oder... Stück esse, ist eigentlich ein Klassiker: Der Gugelhupf.

Gugelhupf gibt es in unzähligen Variationen - das "Original" ist jedoch aus Germteig (Hefeteig) und genau diese Variante hat es mir angetan - puristisch, ohne Schnörkel, fluffig, nicht zu süß, saftig und iiiiiiirre lecker!

Probiert selbst!

Liebe Grüße,
          Irene

P.S: Wem der Kuchen zu "langweilig" schmeckt - wie etwa meinem Göttergatten - kann sich gerne eine Uuuunmenge an Nutella draufpacken ;-)

Sonntag, 18. Januar 2015

Granatapfel-Monat: Buttermilch-Gugelhupf mit Granatapfel-Glasur

Nachdem ich momentan liebend gerne Granatäpfel verbacke und noch das eine oder andere Rezept für euch in petto habe, habe ich den Jänner einfach zum "Granatapfel-Monat" erklärt!

Jetzt gibts erstmal einen  Buttermilch-Gugelhupf mit Granatapfel-Glasur*:

Für mich gehören Gugelhupf und Österreich einfach zusammen. Ich liebe natürlich auch die klassische Variante aus Germteig oder den berühmten Marmor-Gugelhupf, der in meiner Kindheit unser aller Lieblingskuchen war (wobei für mich persönlich der Schoko-Teil immer mehr sein musste...)

Gugelhupf einmal anders, war jedoch diesmal mein Motto. Dank meiner Vorliebe für Granatäpfel, die ich ja schwer verheimlichen kann, hat mich das Rezept (aus dem "Frisch gekocht"-Magazin) sofort angesprochen und ich konnte es kaum erwarten, das Rezept auszuprobieren. (Ok, ich geb's zu - die rosa Farbe hat noch ihr übriges dazu beigetragen...)

Das tolle ist, dass dank der eher säuerlichen Buttermilch, der süße Zuckerguss nicht zu intensiv wirkt, was meiner Meinung nach bei Zuckerguss oftmals das Problem ist. So ist der Kuchen, weil echt nicht zu süß, auch für "Nicht-Schleckermäuler" super geeignet!

Irene 
P.S..: Im Bildhintergrund seht ihr Himbeer-Macarons. >>Macarons Grundrezept

*Rezept Quelle: frisch gekocht - Magazin 01/2013