Gut, um der Wahrheit genüge zu tun: unsere Brombeerstaude hatte dieses Jahr grad mal drei Früchte aufzuwarten, da geht sich noch kein Kuchen aus. Aber zum Glück gibt es Schwiegereltern mit einem riesigen Brombeerstrauch, der zur Plünderung freigegeben war. (Tja, man sollte halt nicht zur Brombeer-Ernte-Zeit in Urlaub fahren- haha!) Und Brombeerkuchen sollte es nun werden!
Ich hab ja schon öfter erwähnt, dass bei uns in der Siedlung hin und wieder Stepford-ähnliche Tendenzen herrschen: Perfekte Hausfrauen, die gemeinsam nähen oder sich, während sie die Kinder beaufsichtigen, über Rezepte austauschen 😅 Ich sag's euch, diese Austauschrunden sind Gold wert (und darüberhinaus immer totaaaal nett!)
Um ein Produkt eines solchen Stepford-Gesprächs geht's also heute! Die Idee war, wie schon erwähnt, Brombeerkuchen! Brombeeren und Topfen, die perfekte Kombi, nur ganz ehrlich: So mordskreativ bei der Rezeptefindung bin ich auch nur manchmal und die 500ste Topfentorte oder Brombeermousse-Torte wollte ich dann auch nicht machen. Also mal kurz mit der Nachbarin ausgetauscht und voilà: ein neues Rezept.
Ich gestehe: ich war mehr als skeptisch was die Zubereitungsart anbelangt (ihr werdet es unten im Rezeptteil sehen). So nervös und gespannt bin ich schon lange nicht mehr vor dem Ofen herumgeschlichen! Aber natürlich hat alles wunderbar geklappt (abgesehen von einem kleinen Fehler, den ich gemacht habe, der aber auf den Fotos eh nicht zu sehen ist!😌)
Ich rate euch, den Kuchen auszuprobieren - die Brombeeren können quasi durch so ziemlich jedes andere Obst ersetzt werden!
Alles Liebe, Irene




